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KRAS ist ein neuer Biomarker, mit dessen Hilfe bei Patienten mit metastasiertem Darmkrebs die wirksamste Therapie ausgewählt werden kann. Das KRAS-Gen kann bei metastasiertem Darmkrebs entweder in einer mutierten oder der Wildtyp-Variante vorliegen. Aufgrund dieses KRAS-Status wird die Therapie ausgewählt. Anhand der Abbildungen lassen sich Schritt für Schritt die Laboruntersuchungen beschreiben, die durchgeführt werden, um den KRAS-Status zu bestimmen:
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Bevor die KRAS-Bestimmung beginnt, wird vom Pathologen eine Kontrolle durchgeführt, um das Vorhandensein von Tumorzellen in einer Probe, die von der Operation oder einer Biopsie stammt, zu bestätigen.
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Die Gewebeprobe wird vom Objektträger entfernt, um mit der KRAS-Bestimmung beginnen zu können.
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Aus der Gewebeprobe wird die DNA des Tumors aufgereinigt
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Als Teil der Qualitätskontrolle wird der Reinheitsgrad der Tumor-DNA bestimmt
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Basierend auf der Polymerase-Kettenreaktion, bei der DNA mit markierten Substanzen vervielfältigt wird, erkennt ein hochsensitiver, KRAS-spezifischer Test das Vorhandensein von mutiertem KRAS. Eine direkte DNA-Sequenzierung
kann als Alternative zur PCR genutzt werden.
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Anhand der Vervielfältigungsprodukte lässt sich messen, ob ein KRAS-Wildtyp oder die mutierte Form von KRAS im Tumor vorliegt. Dies ermöglicht - entsprechend des KRAS-Status des Tumors - eine individuelle Therapie für jeden Patienten.
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