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KRAS ist ein neuer Biomarker, mit dessen Hilfe bei Patienten mit metastasiertem Darmkrebs die wirksamste Therapie ausgewählt werden kann. Das KRAS-Gen kann bei metastasiertem Darmkrebs entweder in einer mutierten oder der Wildtyp-Variante vorliegen. Aufgrund dieses KRAS-Status wird die Therapie ausgewählt. Anhand der Abbildungen lassen sich Schritt für Schritt die Laboruntersuchungen beschreiben, die durchgeführt werden, um den KRAS-Status zu bestimmen:

 

Schritt 1: Bevor die KRAS-Bestimmung beginnt, wird vom Pathologen eine Kontrolle durchgeführt, um das Vorhandensein von Tumorzellen in einer Probe, die von der Operation oder einer Biopsie stammt, zu bestätigen.
Schritt 2: Die Gewebeprobe wird vom Objektträger entfernt, um mit der KRAS-Bestimmung beginnen zu können.
Schritt 3: Aus der Gewebeprobe wird die DNA des Tumors aufgereinigt
Schritt 4: Als Teil der Qualitätskontrolle wird der Reinheitsgrad der Tumor-DNA bestimmt
Schritt 5: Basierend auf der Polymerase-Kettenreaktion, bei der DNA mit markierten Substanzen vervielfältigt wird, erkennt ein hochsensitiver, KRAS-spezifischer Test das Vorhandensein von mutiertem KRAS. Eine direkte DNA-Sequenzierung kann als Alternative zur PCR genutzt werden.
Schritt 6: Anhand der Vervielfältigungsprodukte lässt sich messen, ob ein KRAS-Wildtyp oder die mutierte Form von KRAS im Tumor vorliegt. Dies ermöglicht - entsprechend des KRAS-Status des Tumors - eine individuelle Therapie für jeden Patienten.